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Internationale Projekte der Schulen der IB Medizinischen Akademie




Pittsburgh, USA

Dauer 3 Wochen
Frequenz/nä. Termin jährlich August/September
Kooperationspartner Universität Pittsburgh/PA, School of Health and Rehabilitation Sciences Vereinigte Staaten von Amerika
Projektart Schüleraustausch
Projektfinanzierung Eigenbeteiligung
Projektorganisation Medizinische Akademie München, Schule für Physiotherapie, M. Harndorf
Projekttitel Physiotherapie weltweit – Ein interkulturell-fachlicher Austausch
Teilnehmerzahl 2–3

Seit der Stahlkrise der 1970er Jahre durchlief Pittsburgh im Bundesstaat Pennsylvania eine anhaltende Phase des Strukturwandels, die von erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten gekennzeichnet war. Dabei waren große Anstrengungen zu verzeichnen, die negativen Folgen zu begrenzen und die Stadt auf eine neue ökonomische Basis zu stellen. Dieses Unterfangen verlief im Vergleich zu anderen Industriestädten überdurchschnittlich erfolgreich, sodass Pittsburgh in den USA heute als Musterbeispiel für gelungenen Strukturwandel gilt. Die University of Pittsburgh, auch Pitt genannt, ist Mitglied der Association of American Universities, einem seit 1900 bestehenden Verbund führender forschungsintensiver nordamerikanischer Universitäten.

Das UPMC (University of Pittsburgh Medical Center) als renommiertes Institut nicht nur in der Stammzellenforschung, sondern auch im Bereich der chirurgischen Orthopädie, hat seit 2012 eine Kooperationsvertrag für den Austausch von Auszubildenden im Fachbereich Physiotherapie mit der Medizinischen Akademie in München. Im Zentrum des Austauschprogramms steht neben sozio-kulturellen Aspekten vor allem der fachliche Austausch im Rahmen von Aus-/Fort-/Weiterbildung im Bereich Physiotherapie.

Schüleraustausch

IB GiS München Physiotherapie – University of Pittsburgh

Im August 2013 waren wir, Theresa und Salome, beim zweiten Teil des Schüleraustauschs in Pittsburgh. Angekommen an einem Freitagabend ging es dort gleich auf eine Geburtstagsparty. Dort wurden die ersten Schüler aus der Austauschklasse vorgestellt. Das Wochenende war dann etwas ruhiger. Wir haben Pittsburgh erforscht und den Zoo besucht.

Montagmorgen ging es zu einem kleinen Rundgang durch die Gebäude der University of Pittsburgh. Angefangen mit der Cathedral of Learning, weiter durch die Public Library in das Gebäude in der der Unterricht stattfand, der Forbes Tower. Überall liefen in diesem Teil der Stadt Studenten mit T-Shirts der Universität herum, und es gibt alle möglichen Variationen, da sind wir mit unseren völlig normalen T-Shirts und Jeanshosen aufgefallen.

Einen Tag später saßen wir dann das erste Mal im Unterricht. Ganz schön ungewohnt! Kaum vorstellbar, dass man die Gebäude bei einer Außentemperatur von knapp 40 °C auf eine Innentemperatur von ca. 20°C herunter kühlt. Im praktischen Teil des Unterrichts werden die Techniken, welche die Lehrer zeigen, auf zwei große Leinwände übertragen, so dass jeder Schüler sehen kann was gemacht wird. Anfangs mussten wir uns auch daran gewöhnen, aber zum Glück sind die Fachwörter genau gleich, nur in Englisch ausgesprochen. So konnten wir sehr schnell mitreden und unsere eigenen Erfahrungen aus dem deutschen Unterricht und den Praxiseinsätzen mit einbringen.

Wir waren nicht nur im Unterricht, sondern haben auch einige Praxen und Kliniken gesehen. Beispielsweise das Orthopedic Sports Medicine Center. Hier sind hauptsächlich die Football Spieler des National Football Teams, sowie des Uni Teams zur Behandlung. Eine andere Klinik war das Children’s Institute in dem Kinder mit neurologischen Erkrankungen behandelt werden, zur Schule gehen und teilweise auch wohnen. Der Einblick in diese Klinik war sehr berührend, da man dort auch schwere Schicksale angetroffen hat.

Eine weitere Praxis war das Orthopedic Sportcenter Oakmount. Hier werden hauptsächlich Sportler behandelt, wie zum Beispiel Golfspieler, Fußballer und Schwimmer. Anders als bei uns in Deutschland zahlt dort jeder seine Behandlung selbst. Da die Patienten deshalb sehr achtsam sind was der Therapeut ihnen sagt und wie sie sich verhalten sollen, kann es gut sein, dass es nur einige wenige Behandlungstermine gibt.

Im Großen und Ganzen haben wir viel gesehen und auch einiges an Erfahrung gesammelt. Es war eine tolle Zeit und wir haben viel erlebt, in Deutschland mit unserer Austauschschülern Karleen, und in Pittsburgh.

Theresa & Salome, K2, München