Jugend- und Heimerzieher

Berufsbezeichnung Jugend- und Heimerzieher
Abschluss Staatliche Prüfung
Dauer 3 Jahre
Ausbildungsbeginn Jährlich im September

Jugend- und Heimerzieher sind gesuchte Fachkräfte sowohl in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Förderung als auch in Ganztagesschulen und Einrichtungen der Jugendhilfe.

Die Auszubildenden werden dazu befähigt, junge Menschen in ihrer Sozialisation zu unterstützen, sie in ihrer Entwicklung ganzheitlich zu fördern, zu beraten und zu begleiten.

Als Jugend- und Heimerzieher unterstützen sie Kinder und Jugendliche in ihrer geistigen, emotionalen und körperlichen Entwicklung und sind für die Gestaltung von Freizeitangeboten verantwortlich. In der Jugendhilfe gibt es eine Vielzahl von Hilfsangeboten, bei der Jugendlichen Begleitung und Betreuung brauchen. Sie arbeiten in einem Beziehungs- und Interessensgefüge zwischen Kindern, Eltern und dem Träger der Einrichtung.

Die Ausbildung richtet sich nach der Jugend- und Heimerzieherverordnung des Sozialministeriums

Zugangsvoraussetzungen

  1. Mittlerer- oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss und eine mindestens einjährige praktische Tätigkeit in Einrichtungen und Diensten des Sozial-und Gesundheitswesens unter Anleitung einer sozialpädagogischen Fachkraft (Vorpraktikum, FSJ, BFD, BKPR, 1 BKSP) und Nachweis einer Praxisstelle oder
  2. bei Vorliegen eines höheren Bildungsabschlusses genügt ein sechswöchiges Praktikum.
    Unterrichtsinhalte

Unterrichtsinhalte

Für die vielseitige und verantwortungsvolle Arbeit eines Jugend- und Heimerziehers werden Sie in folgenden Lernbereichen ausgebildet:

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  • Pädagogik und Sozialwissenschaft
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  • Psychologie und Soziologie
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  • Didaktik und Methodik
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  • Rechts- und Berufskunde
  • ž
  • Umwelt und Gesundheitserziehung
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  • Medienpädagogik

Jugend- und Heimerzieher sollen stabile Persönlichkeiten sein und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein haben.

Die dreijährige Ausbildung zum Jugend- und Heimerzieher gliedert sich in zwei Jahre schulische Ausbildung und in ein berufspraktisches Jahr. Im ersten Jahr der schulischen Ausbildung gehen die Schüler/innen einen Tag pro Woche in eine soziale Einrichtung. Im 2. Jahr sind Blockpraktika während des Schuljahres vorgesehen. Das dritte Jahr ist das sogenannte Anerkennungsjahr.

Dieses Bildungsangebot finden Sie an folgenden Standorten